Profil

Die Bachelor- und Master-Studiengänge Digitale Medien sind ein gemeinsames Angebot der Hochschule für Künste Bremen (HfK Bremen) und der Universität Bremen (Uni Bremen). Die Studienrichtungen Mediengestaltung (MG) und die Studienrichtung Medieninformatik (MI) verorten sich im Spannungsfeld von Gestaltung, Theorie und neuen, digitalen Technologien. Als gemeinsame Studiengänge von HfK Bremen und Uni Bremen haben sie so eine klar künstlerisch-wissenschaftliche Ausrichtung.

Die Studiengänge bieten an der HfK Bremen folgende Lehrgebiete an:

  • AV-Medien
  • Elektroakustische Komposition
  • Grundlagen Gestaltung Digitaler Medien
  • Interaction Design
  • Interaktion und Raum
  • Interface Design
  • Intermediales Gestalten
  • Kultur- und Mediengeschichte/-theorie
  • Sound Studies
  • Stilles Bild
  • Temporäre Architektur
  • Experimentelle Gestaltung Neuer Technologien

Die Studiengänge bieten an der Uni Bremen folgende Lehrgebiete an:

  • Mathematische und algorithmische Grundlagen
  • Medienwissenschaften
  • Medienökonomie, Media Engineering und Wissensmanagement
  • Digitale Medien in der Bildung
  • Computergrafik und Virtual Reality
  • Bildverarbeitung und Multisensorische Interaktion
  • Entertainment Computing und Serious Gaming
  • Kognitive Systeme
  • Human Computer Interaktion und Tangible Interaction
  • Mobile und Ubiquitäre Medien
  • Web & App Development
  • User Experience Design und Usability
  • Mobile und Ubiquitäre Medien
  • Digital Fabrication

Die Bewerbung und Immatrikulation für die Studienrichtung Mediengestaltung erfolgt an der HfK Bremen, die Bewerbung und Immatrikulation für die Studienrichtung Medieninformatik an der Uni Bremen. Bewerbung sind jeweils zum Wintersemester möglich.

In den Studiengänge der Digitale Medien erhalten Studierende der Uni Bremen mediengestalterische Lehranteile an der HfK Bremen und Studierenden der HfK Bremen medieninformatische Anteile an der Uni Bremen.

In dem 6-semestrigen Bachelor Studiengang wird in der Studienrichtung Mediengestaltung der Abschluss Bachelor of Arts (B.A) und in der Studienrichtung Medieninformatik der Abschluss Bachelor of Science (B.Sc) erreicht.

In dem englisch-sprachigen, internationalen und 4-semestrigen Master Studiengang wird in der Studienrichtung Mediengestaltung der Abschluss Master of Arts (M.A) und in der Studienrichtung Medieninformatik der Abschluss Master of Science (M.Sc) erreicht.

Mediengestaltung

Das Ziel des künstlerisch-wissenschaftlichen Studienprogramms ist die Ausbildung von Gestalterinnen und Gestaltern, die sowohl einen experimentell-künstlerischen als auch einen funktionsorientiert-angewandten Umgang mit neuen, digitalen Technologien pflegen, über diese Technologien und ihre Wirkungszusammenhänge reflektieren können und es verstehen, sich durch eben diese gestalterisch zu artikulieren.

Neben den kommunikativen Möglichkeiten und dem Ausdruck neuer, digitaler Technologien werden auch ihre kulturellen, sozialen, historischen, ökonomischen und ethischen Bedingungen in die Studienprojekte einbezogen. In dieser Umgebung wachsen verantwortungsbewusste Gestalterinnen und Gestalter heran, die an den Aussichten unserer technologischen Zukunft mitwirken werden.

Im Mittelpunkt des Studiums steht ein interdisziplinäres Arbeiten, welches die gestalterischen Kompetenzen, technologischen Fertigkeiten, aber auch die Fähigkeit zu wissenschaftlich-methodischem Arbeiten fördert. Die Studierenden werden so bestens auf eine interdisziplinäre Tätigkeit nach dem Studium, in Tätigkeitsfeldern wie Interaction Design, Interface Design, Information Design und Generative Gestaltung oder Medienkunst, vorbereitet.

Medieninformatik

Medieninformatik bzw. Digitale Medien ist gestaltendes Programmieren und programmierende Gestaltung.

Fast alle Arbeitsfelder ändern sich rasant durch den Einsatz digitaler Medien, und (als Konsequenz daraus) durch den Einsatz von immer mehr Rechnern, vom Großrechner bis zum Smartphone. Dadurch entstehen ständig neue audiovisuelle Schnittstellen, die unsere Arbeitskultur, aber auch unsere Kreativität und sozialen Gefüge verändern.

Jedes neue Medium birgt in sich das Potential, die Ästhetik der dargebotenen Inhalte zu verändern. Mit den digitalen Medien sind neue Mittler und Instrumente entstanden, die zeitgemäße und User-zentrierte Formen der Darbietung von Informationen verlangen.

Aber nicht nur Usability und User-Experience sind eine wichtige Facette im wissenschaftlichen Spektrum der Medieninformatik. Auch die Speicherung von Bildern, Videos und Texten in großen Datenbanken, die Kommunikation solcher multimedialer Inhalte durch das Internet, die Sicherheitsaspekte bei dieser Kommunikation, die Qualität und Echtzeitfähigkeit von dreidimensionalen virtuellen Welten, und nicht zuletzt das Projektmanagement sind herausfordernde wissenschaftliche Fragestellungen.