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Ein verstärkter Klimawandel könnte zur Folge haben, dass der Meeresspiegel drastisch ansteigt was somit in küstennahen Städten alle 12 Stunden für eine vollständige Überschwemmung der Wohngebiete führen würde.

Unser tägliches Leben würde sich nach Ebbe und Flut richten. In unserem Szenario wird man gezwungen sein mehr Zeit in verschlossenen Gebäuden zu verbringen mit dem Beschränkungen die sie mit sich bringen und dem Gedanken von gewaltigen Wassermassen umschlossen zu sein. Die Ausweglosigkeit dieser Situation kann ein gewisses Gefühl von Kontrollverlust und Beklemmung hervorrufen, ähnlich den Auslösern von Klaustrophobie. Inspiriert von Virtual-Reality-Expositions-Therapien für Klaustrophobiker haben wir drei Objekte entwickelt die den Raum auf visuelle, akustische und olfaktorische Art und Weise erweitern sollen.

[vimeo 36893658]

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Ein Brille mit Weitwinkellinsen vergrößert den Sichtbereich und erweitert den visuellen Raum.

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Eine Kombination aus Kopfhörer und einem Mikrophone erweitern den akustischen Raum durch das Hinzufügen eines Echtzeithalleffektes.

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Das letzte Objekt verändert die olfaktorische Wahrnehmung des Raums. Eine Röhre, die durch einen Schlauch mit der Nase des Anwenders verbunden ist wird genutzt um durch ausgewählte Geruchsträger Erinnerungen an weite Flächen auszulösen.

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